Ergotherapie zur Steigerung der Lebensqualität

Zur Lebensqualität gehört, dass man sich selbst in seinem Alltag als handelnde Person wahrnehmen kann. Auch und gerade bei pflegebedürftigen Menschen ist Selbstbestimmung und größte mögliche Selbständigkeit ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität.

Wie kann ich trotz Halbseitenlähmung nach dem Schlaganfall mein Brot selber schmieren? Wie kann ich ohne Hilfe selbständig essen? Oder aus eigener Kraft vom Stuhl aufstehen?
Die Vermeidung von Bettlägerigkeit und Organisation der sozialen Teilhabe sollen bei möglichst vielen Menschen im Elisabeth-Tombrock-Haus erreicht werden.

Diese Herausforderungen machen wir uns im Elisabeth-Tombrock-Haus zur Aufgabe und bieten verschiedene Möglichkeiten der rehabilitierenden Pflege an. Ziel ist es, den Bewohnern ein Trainingsprogramm anzubieten, dass die maximale Selbständigkeit im Alltag zum Ziel hat.

Unsere hauseigene Ergotherapeutin koordiniert und unterstützt dabei eine individuelle und bedürfnisorientierte Versorung der Bewohner, getragen in einem interdisziplinären Team - bestehend aus der Ergotherapie, Mitarbeitern der Pflege, Hauswirtschaft, Sozialem Dienst, externen Krankengymnasten, Logopäden, Angehörigen und Ärzten.

Eine qualifizierte Ergotherapeutin unterstützt die Pflege bei der Hilfsmittelversorgung, und der Beantragung einer Verordnung von Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie.

Ergotherapeutische Einzelbegleitungen

Ausgehend von unserem Bewegungskonzept erhalten einzelne Bewohner gezielte ergotherapeutische Einzelbegleitungen durch unsere hauseigene Ergotherapeutin. Die Schwerpunkte sind dabei individuell angepasst:

  • Steh- und Gehtraining (ggf. mit Rollator)
  • ADL(Aktivitäten des täglichen Lebens)- Training (Wiedererlangen von Alltagskompetenzen, wie selbstständige Nahrungsaufnahme, Haare kämmen,…)
  • Training der Wahrnehmung des eigenen Körpers, z.B. nach einem Schlaganfall
  • Erhalt der Beweglichkeit durch aktives, ggf. passives Bewegen der Extremitäten, z.B. bei bettlägerigen Bewohner (zusätzlicher Effekt: Förderung der Verdauung, Prophylaxe von Dekubiti, Lungenentzündungen,…)
  • Basale Stimulation, Snoezelenraum- Angebot verschiedener Reize zur Aktivierung der Bewohner
  • Beratung der Bewohner, Angehörigen und der Mitarbeiter aus der Pflege in Bezug auf die Versorgung mit externen Heilmitteln (Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie) und Hilfsmitteln (Rollatoren, Rollstühle, adaptierbares Eßbesteck...)
  • Training mit dem MotoMed (siehe Foto) und seiner bekannten Bewegung "Fahrradfahren".

Ihre Ansprechpartnerin

Doreen Bothe

Ergotherapeutin

Tel.: 0 23 82 / 893 439
E-Mail: doreen.bothe@st-clemens-gmbh.de