Donnerstag, 10.06.2010

Zeit besonderer Marienverehrung

Maiandacht im Sinnesgarten des Elisabeth-Tombrock-Hauses

Fast hundert Teilnehmer kamen bei der Maiandacht im Sinnesgarten zum gemeinsamen Singen und Beten zusammen

„Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“ - dies und andere altbekannte Marienlieder erklangen am Ende des Maienmonats im Sinnesgarten des Elisabeht-Tombrock-Hauses. Bewohner des Seniorenheimes, ehrenamtliche Helfer, Mitarbeiter und Gäste, zusammen fast hundert Teilnehmer, hatte sich dort bei gutem Wetter zur traditionellen Maiandacht versammelte. Die geistliche Leitung hatte Steffi Bellen, Pastoralassistentin an St. Bartholomäus. Musikalische Unterstützung kam vom Kirchenchor der St. Ludgeri.

Die Tradition der Maiandacht hat historische Wurzeln: Im Mai, so sagt der Volksmund, trägt die Natur ihr Festgewand. Alles sprießt und wächst nach der langen Winterzeit, was von vielen Menschen von jeher als schön und als Anlass zur Freude empfunden wird. „Im christlichen Sinne ist der Mai daher eine Zeit der besonderen Marienverehrung“, erläuterte Steffi Bellen. Sie wies auch auf die in manchen katholischen Familien noch lebendige Tradition einer häuslichen Maiandacht hin, bei der man sich um eine Marienfigur oder ein Marienbild versammelt.

 

 

Ahlener Zeitung, 2. Juni 2010