Samstag, 27.04.2013

Über Bundesfreiwilligendienst Ausbildungsplatz geangelt

Das Elisabeth-Tombrock-Haus sucht junge Leute, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder 18 Monate im Bundesfreiwilligendienst absolvieren möchten. Das Bild zeigt (v. l.) Mathias Wohde (stellvertretender Einrichtungsleiter), die FSJler Annika Hennenberg, Juliana Hortig und Norman Maas sowie Käthe Winkelmann (Hauswirtschaftsleiterin).

Ahlen (eve). Wie wäre es mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder 18 Monaten im Bundesfreiwilligendienst (BFD)? Schulabgänger sind in diesen Wochen vermehrt auf der Suche nach Perspektiven für die Zukunft. Da kommt das Elisabeth - Tombrock - Haus (ETH) mit seinen Angeboten gerade recht. Denn das Seniorenheim an der Kapellenstraße sucht alljährlich junge Leute, die sich vorstellen könnten, in der Altenpflege oder anderen Bereichen ihres Hauses zu arbeiten. Am Freitag stellten Hauswirtschaftsleiterin Käthe Winkelmann und der stellvertretende Einrichtungsleiter Mathias Wohde drei junge Leute der Öffentlichkeit vor, die vor nicht allzu langer Zeit den Schritt in die freiwilligen Dienste gewagt haben. Um es gleich vorwegzunehmen: Juliana Hortig und Annika Hennenberg (beide seit August dabei) und Norman Maas (seit Februar im ET - Haus) zeigten sich bei dem Pressegespräch ausgesprochen zufrieden mit ihrer Arbeit. Und um noch einen draufzusetzen: Alle drei haben in den Monaten, die sie das Team des ETH nun schon verstärken, bemerkt, dass sie sich durchaus vorstellen können, hier dauerhaft zu arbeiten. Und so liegen die Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz zur Altenpflegerin von Juliana Hortig und Annika Hennenberg, die beide über einen Realschulabschluss verfügen, bereits auf dem Schreibtisch der Personalabteilung des ETH. Die von Norman Maas, so erklärte der junge Mann, werde in Kürze folgen. „Wir freuen uns über die Bewerbungen von jungen Leuten“, so Mathias Wohde. Und auch Käthe Winkelmann möchte jungen Menschen Mut machen, sich im Wege der Freiwilligendienste umzuschauen, ob ein solcher Beruf nicht auch etwas für die Zukunft sein könnte. Er wird vergütet mit einem Taschengeld in Höhe von 340 Euro, zusätzlich gibt es 50 Euro Verpflegungsgeld im Monat. Für junge Leute unter 25 Jahren bleibt der Kindergeldanspruch bestehen. Die Sozialabgaben sowie Krankenkassenbeiträge für die FSJler/BFDler würden selbstverständlich auch übernommen, hieß es. Träger der Dienste ist die Gesellschaft zur Förderung des sozialen Engagements im Bistum Münster. Gestartet werden kann jeweils am 1. Juli. Direkte Bewerbungen beim ETH sind ebenfalls möglich unter Telefonat 02382/8933 oder per E-Mail unter anne.troester@st-clemens-gmbh.de

Ahlener Tageblatt, 27.04.2013