Samstag, 24.05.2014

Schule vorbei - was nun?

Freiwilligendienste im Elisabeth-Tombrock-Haus: Chancen für eigene Entwicklung

Sie werben für BFD und FSJ: Käthe Winkelmann, Tobias Stroick, Julian Halbe, Maximilian Bohnes, Hazal Cellik, Udo Reins und Anita Wösthoff.

AHLEN. Längst nicht jeder weiß genau, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Welche berufliche Richtung passt zu den eigenen Stärken und Neigungen? Welche Ausbildungswege sind möglich, welche sind zukunftsträchtig? Fragen dieser Art stellen sich zahlreiche Jugendliche, die im Sommer ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

Eine Chance zur Orientierung ist das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Das Elisabeth-Tombrock-Haus an der Kapellenstraße bietet Einblicke in die Arbeit im Seniorenheim. Gesucht werden Menschen, die Lust haben, das Leben im Elisabeth-Tombrock-Haus mit ihrem Engagement zu bereichern.

Das Seniorenheim kann Interessierte im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienstes für eine Dauer von zwölf Monaten in Teilzeit oder Vollzeit beschäftigen. Eine Verlängerung auf 18 Monate ist ebenfalls möglich.

Die Freiwilligendienste bieten Chancen zur persönlichen und beruflichen Entwicklung. Dabei schaffen sie Kontakte zu Menschen in den unterschiedlichsten Berufen: Altenpflege, Hauswirtschaft, Sozialer Dienst, Verwaltung und vielen mehr. Die Arbeit im Rahmen der Freiwilligendienste ermöglicht, den eigenen Horizont zu erweitern und die eigenen Stärken zu erkunden. Es erhöht nicht zuletzt die späteren Einstellungschancen - denn soziales Engagement wird von vielen Arbeitgebern hoch geschätzt.

Tobias Stroick, BFD-Mitarbeiter, nutzt die Zeit dementsprechend: „Ich wollte hier unbedingt arbeiten, um für mich eine berufliche Orientierung zu finden und mich sozial engagieren. Und das Tolle: Es werden zwei Wartesemester dafür angerechnet.“

Julian Halbe, FSJler im Sozialen Dienst, sieht die Vorteile für die eigene Persönlichkeit: „Ich verbringe viel Zeit mit den Bewohnern. Besonders die Geschichten hinter den Menschen und der Austausch der Lebenserfahrungen begeistern mich“, sagt er.

Den Interessenten winkt im Haus ein großes Angebot an Tätigkeitsfeldern: Die Aufgaben reichen von Begleitung und Unterstützung älterer Menschen sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Botengängen, Getränkeverteilung, Arztbegleitungen, Mitwirken bei Veranstaltungen bis zum Einsatz am Empfang des Hauses.

Geboten werden ein Taschengeld (in Trägerschaft der FSD gGmbH 350 Euro, plus 50 Euro Zusatz für Verpflegung, in der Trägerschaft des DRK Unna gesamt 380 Euro), Fortbildungen, Sozialversicherungsbeiträge, Urlaubsanspruch und Anspruch auf Kindergeld. Darüber hinaus erhalten die Mitarbeiter ein qualifiziertes Zeugnis über das geleistete soziale Engagement, das für Bewerbungen bei Ausbildung sehr förderlich ist.

Trägerin des Freiwilligen Sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienstes ist für das Elisabeth-Tombrock-Haus die „Gesellschaft zur Förderung des freiwilligen sozialen Engagements im Bistum Münster“ in katholischer Trägerschaft. Interessierte erhalten Informationen auf der Homepage www.fsd-muenster.de.

Die Homepage der DRK-Freiwilligendienste Unna lautet www.freiwilligendienste-unna.de.

Interessierte melden sich bei der Einrichtungsleiterin Anne Troester unter Telefon 8933 oder anne.troester@st-clemens-gmbh.de.

 

Ahlener Zeitung, 24.05.2014