Donnerstag, 10.02.2011

Nur gute Noten für Elisabeth-Tombrock-Haus

Ahlen. Über zwei Auszeichnungen freut sich das Elisabeth-Tombrock-Haus und ist darauf mächtig stolz: Zum einen hat der TÜV-Süd das Zertifikat für das Qualitätsmanagement erneut überprüft und bestätigt. Zum anderen hatte der Medizinische Dienst der Krankenkassen überraschend das Seniorenheim an der Kapellenstraße besucht und nach 64 Kriterien bewertet.

Das Ergebnis: Die Einrichtung hat mit der Note 1,3 abgeschnitten, landesweit liegt der Durchschnitt bei 1,8. Leiterin Anne Troester hatte am Montag ihr Leitungsteam zusammengeholt, um Dank zu sagen für das unermüdliche Engagement der Mitarbeiter. Sie erhielten die Zertifikate als Druck im Format A5 zusammen mit einer süßen Überraschung.

„Wir können stolz nach vorne blicken, das Ergebnis ist Ansporn, uns weiterhin für das Wohl unserer Bewohner einzusetzen“, erklärte Anne Troester bei der Übergabe.
Ihr Stellvertreter und Qualitätsbeauftragter Mathias Wohde beleuchtete die Kriterien, nach denen die dreiköpfige Prüfungskommission die Untersuchung vorgenommen hatte. So sind die Bewohner nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und befragt worden. Sie sollten Auskunft geben über ihr Leben und die Pflege im Elisabeth-Tombrock-Haus. Die Befragung war so positiv, dass der Medizinische Dienst eine glatte „Eins“ vergab.

Sehr gute Noten, nämlich ebenfalls eine glatte „Eins“ gab er auch dem Wohnen, der Verpflegung, der Hauswirtschaft und Hygiene. „Hier zahlte sich die langjährige Tätigkeit unserer Hauswirtschaftlerin Käthe Winkelmann aus“, dankte Anne Troester ihr und dem engagierten Team.

Auch bei der sozialen Betreuung und Alltagsgestaltung konnte die Einrichtung punkten. Dank der 70 ehrenamtlichen Helfer das Freizeit-Angebot sehr vielfältig und bunt.

Im Bewertungssystem mit 1,1 abgeschnitten hat der Umgang mit demenzkranken Bewohnern und ein „Gut“ gab es mit der Bewertung 1,5 für die Pflege und medizinische Versorgung. Grund für den kleinen Abschlag war ein Minimal-Fehler in der Dokumentation.

„Es wurden keine Pflegefehler gefunden, bei einigen Bewohnern war aber die systematische Schmerzabfrage nicht erfolgt bzw. nicht schriftlich niedergelegt worden“, erklärte Pflegedienstleiter Udo Reins.

Unser Bild zeigt Heimleitung und Leitungskräfte, die sich über ihren Erfolg freuten: (v.l.) sitzend Nina Jakel, Katharina Wirz, Kerstin Hermann und Katharina Rüter, (dahinter v.l.) Natalie Seider, Mathias Wohde, Udo Reins, Anne Troester, Mechthild Reitzke, Käthe Winkelmann, Mareike Springer und Adela Gläser.

Die Glocke, 8. Februar 2011