Freitag, 23.03.2012

Mehr Raum zum Leben

Elisabeth-Tombrock-Haus stellt

neuen Wohnbereich fertig

 

In einer Feierstunde übergab Geschäftsführer Volker Hövelmann (r.) die neu gestalteten Räume der Seniorenwohnanlage den Bewohnern.

Ahlen. Das Seniorenheim Elisabeth-Tombrock-Haus hat einen neuen Wohnbereich fertiggestellt. Er umfasst unter anderem einen neuen Tagesraum mit integrierter Wohnküche, der mehr Raum für gemütliches Beisammensein bietet.

 

Damit verfügt das Elisabeth-Tombrock-Haus jetzt über sieben Wohnbereiche statt bisher sechs. In jedem Wohnbereich leben nun im Durchschnitt 20 Bewohner.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein bisher größerer Wohnbereich in zwei getrennte Wohnbereiche mit je einem Tagesraum neu gegliedert – die Wohnbereiche 3 und 4.

Um Raum zu schaffen, zog der Friseursalon in die frisch renovierten Räumlichkeiten im Obergeschoss. Aus dem bisherigen Friseursalon wurde der neue Tagesraum mit integrierter Wohnküche. Auch der bisherige, gemeinsam genutzte Tagesraum wurde baulich umgestaltet. So verbindet nun ein Durchbruch zwei Räume. Auch eine neu angeschaffte Küche lädt zum gemeinsamen Backen und Kochen ein.

Die Umbaumaßnahmen erfolgten während des alltäglichen Geschehens im Seniorenheim und konnten von den Bewohnern bei Interesse teilweise mit verfolgt werden. Aufgrund der genauen Planung des Architekten Edgar Jussen wurden sowohl die zeitlichen als auch die finanziellen Vorgaben eingehalten. „Dies ist bei solch einem Projekt nicht selbstverständlich“, so Einrichtungsleiterin Anne Troester.

 

Käthe Winkelmann, Hauswirtschaftsleitung, hat mit den Hauswirtschafterinnen die Tagesräume und Wohnküchen dekorativ gestaltet. So schmücken große Wand-Tattoos mit Zitaten von Goethe wie „Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen“ die Wände. Auch neue Bilder mit Fotos aus der Natur, von Tieren und bunten Blumen zieren die Wände der Wohnbereiche 3 und 4. Viele Mitarbeiter haben an der Neugestaltung mitgewirkt. Von ihnen selbst aufgenommene Fotos wurden vergrößert und aufgehängt.

Volker Hövelmann, Geschäftsführer des Elisabeth-Tombrock-Hauses, bedankt sich bei den Bewohnern für ihre Geduld, bei den Mitarbeitern für ihr Engagement und bei Architekt Jussen für die Einhaltung der Zeitplanung. „Hier wurde mehr Raum zum Leben geschaffen“, so sein Resümee.

Der Umbau hat den Mitarbeitern und Bewohnern Geduld abverlangt. Doch zum Schluss sind sich alle einig, dass die bei Bauarbeiten unvermeidlichen Belastungen sich gelohnt haben: Die neuen Wohnbereiche sind gemütlich und laden zum Verweilen ein.

Ahlen, 23.03.2012