Donnerstag, 23.02.2017

Engagierte Laien kommen bei Gottesdiensten zu Wort

Leben im Elisabeth-Tombrock-Haus, das heißt, Menschen begleiten und unterstützen in ihren persönlichen Bedürfnissen und oft nicht einfachen Lebenslagen. Dabei gehe es um Zuwendung in einem breiten Spektrum, um das Leben mit vielen Facetten, heißt es in einer Mitteilung.

Engagiert für ein neues Gottesdienst-Angebot im Elisabeth-Tombrock-Haus ist Barbara Portmann-Gawer.

Oft seien es die kleinen Dinge, die viel bewirken könnten: ein strahlender Sonnentag, ein Lächeln, Zeit für eine Umarmung. Dazu gehöre in christlich-katholischer Überzeugung auch, die Menschen in ihrem Wunsch nach gelebter Religiosität nicht alleine zu lassen.

Für Barbara Portmann-Gawer, die sich ehrenamtlich im Elisabeth-Tombrock-Haus besonders den seelsorglichen angeboten verpflichtet fühlt, sind daher regelmäßige Gottesdienste an den Sonntagen unverzichtbar. Sie führen in der Hauskapelle nicht nur Bewohner und Angehörige zusammen, sondern auch Besucher aus Nah und Fern. Für Anne Troester als Einrichtungsleiterin und Erhard Richard vom Förderverein liegt es auf der Hand: „Wir haben durchschnittlich 80 Gottesdienstbesucher an jedem Sonntag – das ist für uns ein deutliches Signal, dieses Angebot zu erhalten und zu sichern.“

Da durch die Gemeindefusion nur noch an jedem zweiten Sonntag ein Priester aus der Pfarrei zu einer Messfeier ins Elisabeth-Tombrock-Haus kommen kann, galt es, nach einer neuen lösung zu suchen. Dank des Einsatzes von Pfarrer Frank Kargus, Krankenhaus-Seelsorger im St. Josef-Krankenhaus Bockum-Hövel, an jedem dritten Sonntag im Monat, war lediglich noch der letzte Sonntag unbesetzt. So entstand die Idee, hier Laien ins Boot zu holen.

Geplant ist, künftig neben den Messfeiern als festen Ankerpunkt voraussichtlich an jedem letzten Sonntag im Monat ab 11.15 Uhr einen Wortgottesdienst zu feiern, in dem diese zu Wort kommen. „Es ist unser ziel, hierzu engagierte Christen aus Ahlen zu gewinnen, die sich in Form eines kurzen Glaubensbekenntnisses aus ihrem Alltag mit Gott einbringen möchten“, so Barbar Portmann-Gawer. Das Motto des neuen Gottesdienstmodells lautet daher: „Gott lässt grüßen“. Bisher fanden bereits zwei Gottesdienste in dieser form statt, bei denen sich Ilse W. Blomberg und Bertheide Wirtz einbrachten.

Der nächste Wortgottesdienst ist am Sonntag, 26. Februar. Barbara Portmann-Gawer spricht zu Thema: „Gott läßt grüßen – auch im Karneval“. Interessierte sind dazu zu 11.15 Uhr in die Kapelle des Elisabeth-Tombrock-Hauses eingeladen.

Ahlener Tageblatt, 23. Februar 2017