Donnerstag, 01.09.2011

Elisabeth-Tombrock-Gedenkgottesdienst

„Ihr Vorbild motiviert bis heute“

Ahlen (at). Ihr Vorbild motiviert bis heute Menschen zum Einsatz für Hilfsbedürftige in aller Welt, für Kinder, Kranke, Alte: Elisabeth Tombrock: Ordensgründerin, Missionarin und Namenspatronin des Seniorenheims an der Kapellenstraße.

Zum jährlichen Gedenkgottesdienst an die bedeutende Ahlenerin kamen jetzt Bewohner, Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kapelle des Elisabeth-Tombrock-Hauses zusammen.

Die geistliche Leitung hatten Paul Hövels, ehemaliger Pfarrer der gemeinde St. Marien, und Pfarrerin Katrin Röttjes, evangelische Krankenhausseelsorgerin im St.-Franziskus-Hospital. Dabei erzählte Angelika Wichmann, Koordinatorin der Seniorenbegegnung, lebendig von ihrer Beziehung zu Elisabeth Tombrock und ihrer Arbeit im Elisabeth-Tombrock-Haus. Beim anschließenden Beisammensein in der Cafeteria fand der Abend einen gemütlichen Ausklang.

Elisabeth Tombrock war ursprünglich Lehrerin. Dann erkrankte sie schwer an Knochentuberkulose. Nachdem sie im August 1909 im südfranzösischen Wallfahrtsort Lourdes wie durch ein Wunder genesen war, gründete sie mit dem Franziskanerbischof Amandus Bahlmann die Gemeinschaft der „Missionsschwestern von der unbefleckten Empfängnis“ und wurde erste Oberin. Sie starb 1938 in New York. Die Schwestern der von ihr ins Leben gerufenen Kongregation sind bis heute in Europa, Amerika, Afrika und Asien für Waisen, Arme und Kranke tätig.

 

Die Glocke, 25.08.2011