Freitag, 29.02.2008

Der Heimbeirat arbeitet mit

Erfolgreiches Engagement in vielen Bereichen des Lebens im Seniorenheim

 

 

Das Wohnen und Leben im Elisabeth-Tombrock-Haus kann nur dann harmonisch und für den einzelnen zufrieden stellend verlaufen, wenn auch die Bewohnerinteressen berücksichtigt werden und die Bewohner am Heimgeschehen aktiv beteiligt werden. Für die Vertretung der Bewohnerinteressen haben die Bewohner des Elisabeth-Tombrock-Hauses drei Bewohnerinnen und zwei Angehörige in den Heimbeirat gewählt. Der Heimbeirat ist Vermittler und Bindeglied zwischen Einrichtungsleitung und Bewohnerschaft.

Die fünf Bewohnervertreter erhalten Einblick in die aktuellen Entwicklungen des Hauses und werden in wichtige Entscheidungen einbezogen. So haben sie z.B. ein Mitwirkungsrecht bei der Änderung der Heimentgelte oder bei Musterverträgen. Ferner nimmt der Heimbeirat Anregungen oder Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern entgegen. Diese vermittelt er weiter an die Einrichtungsleitung und wirkt durch Gespräche mit allen Betroffenen auf Lösungen hin.

Bereits im letzten Frühjahr hatten sich die Mitglieder des Heimbeirats erfolgreich für das Interesse vieler Bewohner eingesetzt, die sich vom Zigarettenrauch in der Cafeteria gestört fühlten. Es wurden Hinweisschilder angebracht und die Raucher – zumeist Besucher – gebeten, draußen auf der Terrasse zu rauchen: ein Gewinn an Wohnqualität in dem Gemeinschaftsraum.

Seit Anfang Februar verbreitet nun munteres Vogelgezwitscher im Sinnesgarten des Elisabeth-Tombrock-Hauses erste Frühjahrsstimmung. Auf Anregung des Heimbeirats zogen nun die ersten Kanarienvögel in die neue Vogelvoliere ein. Schon innerhalb weniger Wochen haben die Singvögel die Herzen zahlreicher Bewohner, Angehöriger und Mitarbeiter gewonnen. Die etwa 30 Vögel können sich über zahlreichen Besuch freuen. Und Einrichtungsleiterin Anne Troester kündigt den Einzug von weiteren Vögeln für Mai an. Heinz Wehnhardt, Vorsitzender des Heimbeirats, freut sich, dass endlich Leben in das ehemalige Kleintiergehege im Innenhof eingezogen ist.

Doch nicht nur die großen Projekte sind es, die die Arbeit des Heimbeirats so wertvoll für das Seniorenheim machen. Maria Giero, 81 Jahre, übernimmt schon seit zwei Jahren die regelmäßige Versorgung der Fische im Teich des Sinnesgartens. Jeden Mittag besucht sie ihre Schützlinge und bringt ihnen ihr Futter. Auch Elisabeth Budde und Klara Weber haben immer ein offenes Ohr für ihre Mitbewohner. Wünsche und Beschwerden, die sie z.B. am Mittagstisch mitbekommen, tragen sie in den Heimbeiratssitzungen vor.

Die beiden Angehörigen Heinz Wehnhardt und Horst Kühn sind häufig im Haus unterwegs und pflegen gute Kontakte zu Bewohnern und anderen Angehörigen. Sie sind bei vielen Veranstaltungen präsent, machen sich ein Bild von der Alltags- und Freizeitgestaltung sowie der Betreuungsqualität. Zuletzt begeisterte Horst Kühn mit einem selbst erstellten Film der Karnevalsfeier im Elisabeth-Tombrock-Haus. Er lud die Bewohner zu einem Kinonachmittag mit Popcorn ein, um die närrische Atmosphäre der Weiberfastnacht auf einer großen Leinwand noch einmal Revue passieren zu lassen.