Montag, 17.10.2016

Den dementen Bewohner im Blick - mit spezifischem Personaltraining

Wie reagiere ich, wenn z.B. Frau Müller mit den Fingern isst, oder Herr Meyer stets verkündet, er habe keinen Hunger?

Mitarbeiterinnen aus Hauswirtschaft und Pflege mit Hauswirtschaftsleiterin Käthe Winkelmann (3.v.l.) und Personaltrainer Ralf Klöber (Mitte).

Mit der veränderten Ess-, Trink- und Wohnkultur dementiell erkrankter Menschen und den spezifischen Probleme im hauswirtschaftlichen Alltag beschäftigten sich 14 Mitarbeiterinnen des Elisabeth-Tombrock-Hauses.
Regelmäßige Fortbildungen zum Thema Demenz gehören für alle Mitarbeiter des Elisabeth-Tombrock-Hauses zum Standard. An diesem Tag waren es ausschließlich erfahrene Mitarbeiterinnen aus Hauswirtschaft und Pflege, die durch Personaltrainer Ralf Klöber von KlöberKASSEL geschult wurden. Als gelernter Koch und Betriebswirt für Hotel- und Gaststättengewerbe verfügt er über viele Jahre Praxiserfahrung in der Gemeinschaftsverpflegung. Als selbständiger Berater und Trainer bietet er maßgeschneiderte Fortbildungen für die Hauswirtschaft in Dienstleistungsunternehmen, spezielle mit dem Schwerpunkt Demenz.Anhand von diversen anschaulichen Beispielen aus dem Arbeitsleben der Teilnehmerinnen ging es um einfache Kommunikationsmodelle, die Frage nach dem Umgang mit dementiell erkrankten Menschen und ihren besonderen Bedürfnissen und Gewohnheiten. „Dieser Tag hat uns viele kreative Lösungen aufgezeigt, den Balanceakt zwischen individuellen Bewohnerbedürfnissen einerseits und gesundheitlichen, hygienischen Anforderungen andererseits professionell zu meistern“, freut sich Hauswirtschaftsleiterin Käthe Winkelmann.