Dienstag, 03.07.2012

„Bufdis“ erweitern ihren Horizont

Elisabeth-Tombrock-Haus stellt neu ein

Zwölf Monate als "Bufdi" im Elisabeth-Tombrock-Haus sind um: Jennie Olschewski - hier mit Bewohnerin Juliane Martin - hat dabei Perspektiven in sozialen Berufen erkundet.

Ahlen. Vor einem Jahr haben die ersten Bundesfreiwilligendienstler - kurz „Bufdis“ genannt - im Elisabeth-Tombrock-Haus ihren Dienst angetreten. Nun ist ihre Zeit beendet. Ihre Nachfolge ist bereits fast vollständig gesichert. Nur noch einen Platz für den Bundesfreiwilligendienst hat das Seniorenheim zum 1. August zu vergeben.

Die Aufgaben sind dabei sehr vielfältig, denn die Freiwilligen werden im ganzen Haus eingesetzt: bei der Begleitung und Unterstützung älterer Menschen, Botengängen innerhalb und außerhalb des Hauses, Getränkeverteilung, Arztbegleitung, der Mitwirkung bei Veranstaltungen und am Empfang des Seniorenheims.

Die Arbeit als „Bufdi“ ermöglicht, den eigenen Horizont zu erweitern und persönliche Stärken zu erkunden. Sie erhöht nicht zuletzt die späteren Einstellungschancen, denn soziales Engagement wird von vielen Arbeitgebern hoch geschätzt. Auch die Wartezeit auf einen Studienplatz verringert sich: Für zwölf Monate im Bundesfreiwilligendienst fallen zwei Wartesemester weg.

Das Elisabeth-Tombrock-Haus kann Interessenten am Bundesfreiwilligendienst für eine Dauer von zwölf bis 18 Monaten in Teilzeit oder Vollzeit beschäftigen. Gesucht werden Menschen, die Lust haben, das Leben im Seniorenheim mit ihrem Engagement zu bereichern. Geboten werden neben freier Verpflegung ein Taschengeld von 330€ bei Vollzeit, externe Fortbildungen, Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge, Urlaub und Kindergeld. Darüber hinaus gibt es eine qualifizierte Bescheinigung über das ehrenamtliche soziale Engagement.

Mehr Infos bei Einrichtungsleiterin Anne Troester unter der Telefonnummer 8933 oder per E-Mail an die Adresse anne.troester@st-clemens-gmbh.de.

 

AZ, 3. Juli 2012