Donnerstag, 12.05.2016

12. Mai: Rückblick und Ausblick am Tag der Pflegenden

Am heutigen 12. Mai ist der internationale Tag der Pflegenden. Der Tag der Pflegenden wird am Geburtstag von Florence Nightingale (1820 – 1910) gefeiert, die als Vorkämpferin der modernen Krankenpflege gilt.

v.l. Wohnbereichsleiterin Anke Steinke hat künftig wieder mehr Zeit für persönliche Kontakte. Darüber freuen sich auch Bewohnerin Hannelore Gunnemann, Pflegedienstleiter Udo Reins und MAV-Vorsitzende Dorothee Betke.

Die Pflegekräfte des Elisabeth-Tombrock-Hauses nehmen diesen Tag zum Anlass, zurückzublicken auf die geleistete Arbeit und die Entwicklung der letzten Jahre im Pflegebereich des Elisabeth-Tombrock-Hauses. Aber auch die bevorstehenden Änderungen werden in den Fokus gestellt

 In den letzten Jahren ist es den Mitarbeitern des Elisabeth-Tombrock-Hauses gelungen, eine hohe Qualität in der Pflege und Betreuung zu erreichen. Dies wurde auch immer wieder durch externe Prüfungsorganisationen bescheinigt. Ob durch unangemeldete Prüfungen des MDK oder der Heimaufsicht oder auch durch den Zertifizierungsprozess des TÜV-Süd, die Ergebnisse konnten sich sehr gut sehen lassen. Diese gute Qualität wurde auch immer wieder durch die gewählte Vertretung der Bewohner, dem Bewohnerbeirat, bestätigt

 Doch natürlich will man sich im Elisabeth-Tombrock-Haus nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen. So arbeiten die Pflegekräfte sehr eifrig daran, das Strukturmodel zur Vereinfachung der Pflegedokumentation einzuführen. Einrichtungsleiterin Anne Troester ist zuversichtlich, dass dadurch „bei den Pflegekräften durch weiniger Schreibtisch-Arbeiten erhebliche Zeitressourcen frei werden, die künftig für die direkte Betreuung des Bewohners genutzt werden könnten“. Dieser Umstellungsprozess ist schwierig, wird aber von den Mitarbeiten des Pflegeheims mit großem Engagement angegangen.

 Die neuen Herausforderungen durch das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) werden konstruktiv von den Mitarbeitern angenommen. „Das Jahr 2016 ist das Jahr der Vorbereitungen, um gut gerüstet zu sein, wenn im Jahr 2017 eine Vielzahl von Änderungen – und erhofften Verbesserungen – sowohl auf die Bewohner des Hauses aber auch auf die Beschäftigten zukommen werden“, so Udo Reins, Pflegedienstleiter des Hauses. Weitere Veränderungen, die ab 2017 stattfinden werden, müssen von den Pflegekräften vorbereitet werden. In Schulungen werden sie auf das neue Begutachtungsinstrument (BGA) und den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff vorbereitet. „Weg von der Minutenpflege nach Pflegestufen, hin zum Pflegegrad mit der bedarfsgerechten Ermittlung realer Pflege- und Betreuungsanforderungen“ so Reins weiter.

 Bis zum Jahr 2020 soll laut PSG II ein Personalbemessungsinstrument zur Berechnung nötigen Pflegepersonals eingeführt werden. Dies findet großes Interesse bei den Beschäftigten. Dorothee Betke, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, ist sehr gespannt, ob durch die dann neue Personalberechnung bedarfsgerechte Personalbessung erfolgen kann. „Denn von einer angemessenen Personalstärke profitieren sowohl die Mitarbeiter als auch die Bewohner“. 

 So bedeutet dieser Tag der Pflegenden für die Mitarbeiter des Elisabeth-Tombrock-Hauses stolz zu sein auf das was geschaffen wurde und neugierig zu bleiben auf das was kommen wird.