Wundmanagement

Eine Wunde gilt als chronisch, wenn sich auch nach einigen Wochen unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenz zeigt. Für viele Betroffene stellt dabei nicht die Wunde selbst die größte Herausforderung dar, sondern die ihr zugrunde liegende Erkrankung (z.B. ein Diabetes mellitus, eine venöse Stauung oder eine arterielle Minderversorgung).

Neben Schmerzen sind es vor allem Beeinträchtigungen in der Lebensqualität, die Betroffene dadurch hinnehmen müssen. Das Ziel einer zeitgemäßen Behandlung chronischer Wunden besteht also neben der lokalen Versorgung vor allem in der Versorgung der Menschen "hinter der Wunde".

Mit dem nationalen Expertenstandard zur "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden" stellte das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) im Jahr 2009 die Bedeutung der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden heraus (1. Aktualisierung 2015).

Das Elisabeth-Tombrock-Haus verfügt bereits seit 2010 über eine qualifizierte Wundfachexpertin ICW  e.V.

Sie begleitet die Wundversorgung im Haus und ist in die individuellen Versorgungssituationen integriert. Sie koordiniert die Zusammenarbeit mit externen Wundfachexperten, Ärzten und allen an der Wundversorgung beteiligten Berufsgruppen.

Durch hauseigenen Fortbildungen der Pflegefachkräfte und Informationen über die Neuerungen in der Wundversorgung gewährleistet die Wundfachexpertin eine qualitative Behandlung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Ein umfangreiches Präventionsprogramm, eine frühzeitige Erkennung sowie eine kompetente Versorgung nach aktuellem Standard gewährleisten das hohe Niveau der Wundversorgung im Elisabeth-Tombrock-Haus.

Ihre Ansprechpartnerin zur Wundversorgung

Adela Gläser

stellv. Pflegedienstleiterin
Wundfachexpertin ICW e.V.

Tel.: 0 23 82 / 893 436
E-Mail: adela.glaeser@st-clemens-gmbh.de